Sandra und Matthias Exl in Paris, Frankreich

Die Waagschalen des Lebens – Karma

In Gesundheit für die Seele by Matthias A. Exl24 Kommentare

Nur die stürmische See macht einen guten Seemann. Schwierige Lebenssituationen sind ein Ausdruck der Liebe des Universums, die uns helfen sollen, die Waagschalen des Lebens – auch Karma genannt – auszugleichen. Dieser Ausgleich führt zu Dankbarkeit und Urvertrauen und letztendlich Freiheit.

Wir kennen den Energieerhaltungssatz aus der Physik: Die Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System bleibt konstant. Die Aussage ist klar: Energie kann umgewandelt werden, beispielsweise von Wärme- in Bewegungsenergie. Energie in einem abgeschlossenen System zu erzeugen oder zu vernichten, ist nicht möglich. Nun stelle ich die Frage, was geschieht wenn wir das abgeschlossene System unendlich erweitern, soweit nämlich bis es die Unendlichkeit des Seins umfasst. Kann hier Energie verloren gehen? physikalisch, emotional oder gedanklich? Kann Unendlichkeit um etwas verringert werden?

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass nichts verloren geht. Jede Handlung, die ich setze erzeugt eine Wirkung in meinem Umfeld. Wie ein Stein, der in das Wasser geworfen wird und Wellen an der Wasseroberfläche erscheinen lässt, erzeugt jeder Gedanke ebenso eine Wirkung. Es bedeutet, dass gedankliche Energie sich auf etwas ausrichtet, in einer von uns manchmal als Positiv oder Negativ empfundenen Art.

Anfang und Ende

Alles was der Mensch erdenkt, erbaut und erschafft, geht irgendwann in der Unendlichkeit des Stroms auch wieder unter. Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Wenn der menschliche Geist Energie in ein gedankliches Projekt investiert, entsteht Schöpfung. Doch wie reagiert das Universum auf lange Sicht auf jene Schöpfung? Erhält sie diese oder vergeht sie ebenso, wie ein monumentales Bauwerk, welches den Gezeiten nicht Stand hält? Jeder Versuch des Menschen, etwas zu erschaffen, ist letztendlich nicht mehr, als Gewichte in eine Waagschale einer Waage zu legen. Das Universum wiederum sorgt unweigerlich für Ausgleich – manchmal langsam und manchmal schnell.

Der Zustand wahren Seins offenbart sich in jenen kostbaren Momenten, wenn die Waage ausgeglichen ist, wenn der Geist weder in die eine, noch in die andere Richtung tendiert, wenn keinerlei Energie verwendet oder Aufwand betrieben wird, irgendetwas erreichen zu wollen. Vielmehr sind es die Momente der absoluten Stille, in der man den Einklang mit dem Universum direkt erfährt und sich ganz dem Strom hingibt. Die meisten von uns kennen diese Erfahrung wenn man z.B. einen schönen Sonnenuntergang in Ruhe genießt. Auch wissen wir, wie schnell diese Erfahrung durch eine einzelne Ameise unterbrochen werden kann und uns allerlei Gedanken durch den Kopf schießen.

Ursache und Wirkung – Karma

Karma bedeutet nichts anderes als Ursache und Wirkung: wir Menschen verursachen sehr viel gedankliche, emotionale und Handlungswirkung, die unweigerlich irgendwann in der Energiebilanz des Seins ausgeglichen wird. So kann sich niemand diesem einfachen Grundsatz entziehen: wie ich handle, denke und fühle, bestimmt meine Wirklichkeit. Das Universum wiederum wandelt konstant Energie um, um einen Zustand des Friedens und Einsseins zu erzeugen, gegen den wir oftmals aus Unbewusstheit ankämpfen. Um aber den tiefen inneren Frieden direkt zu erfahren, ist Achtsamkeit erforderlich. Die Achtsamkeit und die Achtung vor der Schöpfung erzeugt automatisch das Gefühl der Dankbarkeit, für alles das ist. Jene Dankbarkeit erzeugt Urvertrauen, dass alles sich lediglich umwandelt, nicht gut oder schlecht ist und es an mir selbst liegt, für Ausgleich meiner eigenen Lebenswaage zu sorgen. Nur ich bin für meine Waagschalen verantwortlich, darum ist es wichtig, weise zu wählen, wie ich mich im Leben verhalte und wie ich weniger Gewicht in eine der Waagschalen lege. Professor Kazuo Kon erklärte uns in Porto die Bedeutung des japanischen Wortes „Arigato“. Es bedeutet „Danke“. Die tiefere Bedeutung der Danksagung ist aber: „Ich danke dir und wünsche dir Schwierigkeiten“. Wieso Schwierigkeiten? Weil vorhandene unbewusste Schwierigkeiten im Leben noch als Ungleichgewicht auf der Waage wirken. So wünsche ich dir, dass diese sich zeigen und du in der Lage bist, diese aufzulösen. Scheinbare Schwierigkeiten sorgen letztendlich für heilenden Ausgleich, ein Ausgleich, der Ausdruck der unendlichen Liebe des Stroms dir gegenüber ist. Du siehst, es gibt keinen Grund, sich vor Schwierigkeiten zu fürchten. Oftmals sind es genau jene Schwierigkeiten, die uns befreien, wie es auch in meinem Leben war.

Auch interessant:  Dem eigenen Herzen vertrauen

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Weiterführende Bücher zum Thema Karma, die ich gerne empfehle

Domo arigato aus der Stadt der Liebe – Paris,

In Verbundenheit,

Graphische Unterschrift von Matthias Exl

Sandra und Matthias in Paris

 

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Rai

wunderbar……

NB
Wir freuen uns echt schon dich wieder zu sehen.
Möchtet ihr in Wien eine Übernachtung?
Rai

Rebekka Kopeinig-Shahali

Lieber Matthias,

es ist nun nach kurzer Zeit des Schreibens für mich schon eine liebe Gewohnheit geworden,zu sehen wo ihr gerade seit.

In der Stadt der Liebe,wunderbar!!

Wenn ich mein Leben genau betrachte,so waren es eigentlich immer die stürmischen Wellengänge und seelische Tsunamis,die mich schlußendlich wieder zu einer stillen See geführt haben.
Mir gefällt dein Gedankengang,wo du erwähnst, das man/frau es weise wählen soll,wieviel Gewicht man in die Waagschalen legt…..

Ich komme immer wieder auf den “Lebensplan”,und bemerke das Achtsamkeit ein grosses Thema ist und wird, für mich unverbindbar im Kontakt mit allen Menschen…….

von Herzen

Rebekka

Eva

Danke 🙂 ..auch fürs Erinnern! Liebe Grüße euch Beiden :-*

Sil

Danke! mal wieder ein gutes Timing wieder mal! 😉

Harry

Ich finde die Gedankengänge sehr zutreffend und ich weiß von was ich schreibe. Danke dafür.

Magda

Sehr schöne Worte!
mlg Magda

gertrud steindl

Schwierigkeiten hatte ich eigentlich schon genug. Ich wünsche mir, dass mein Leben ein bisschen leichter wird.

Emma

Liebe Rebekka, natürlich solltest du Danke sagen! Und dass du das deiner Betreuerin mal gesagt hast, ist eine ganz wunderbare Entscheidung gewesen. Danke, dafür dass ich mich Selbstverwirklichung kann und ein System mur Monat um Monat den Lebensunterhalt überweist. Danke auch dafür, dass eine Betreuerin dich daran erinnert, dass du die Verantwortung für dich trägst, was auch bedeutet, für deinen Lebensunterhalt zu sorgen. Danke für ein System, dass auch gestrauchelte Menschen lebenswürdig Leben lässt. Ich habe es noch nie in Anspruch genommen, aber ich bin wirklich dankbar für unser System. Darum sag ich jetzt mal danke. (Sry Matthias,wenn ich hier… Weiterlesen »

Rebekka Kopeinig-Shahali

Liebe Emma, ich danke dir für deine Gedanken.ich bin zutiefst glücklich das wir in Östereich dieses System haben. Natürlich trage ich die Verantwortung für mich,und der komme ich auch weiterhin nach….In Form von vielen Bewerbungen,Vorstellungsgesprächen,Schnuppertagen,Anrufen…. Gerade weil ich schon seit Jahrzehnten mit Menschen arbeite,speziell im geriatrischen Bereich,suche ich nun nach meinem Abschluss einen anderen Bereich,den ich auch finden werde…… Ich denke,das auch viele Menschen immer wieder im Leben zu Kreuzungsbereichen kommen,und dann Zeit brauchen um sich zu entscheiden…. Was genau verstehst du unter gestrauchelten Menschen?? Straucheln wir nicht alle irgendwann mal im Leben?? Mich würde da deine Definition interessieren! Ich… Weiterlesen »

Emma

Liebe Rebekka, mit gestrauchelt meinte ich in diesem Fall nur die wirtschaftlich in unsichere oder schlechte Lagen gekommenen. Nicht die emotional in der Krise befindlichen Suchenden. Du hast vollkommen recht: Da stehen wir alle einmal und sollten dort ja auch für unser Seelenwachstum (mindestens) einmal stehen. Lieber Matthias, ich habe dein Buch gelesen und dir geglaubt. Bei dieser Thematik ist das nicht selbstverständlich, da wirst du mir sicher zustimmen. Mutig fand ich, dass du zu Beginn deines Buches deine Begegnung mit Gott beschrieben hast. Mein erster Impuls: das glaubt dir keiner. Ich glaubte dir. Mir ist in einer stark emotionalen… Weiterlesen »

Emma

Hups. Der letzte Satz könnte missverständlich sein. Mit “euch beiden”, meinte ich Matthias und seine Wandergefährtin.

Nichts für Ungut Rebekka, auch dir wünsche ich einen Weg mit Erfüllung und Wunder-vollen Momenten

Rebekka Kopeinig-Shahali

Liebe Emma,

ich danke dir für deine Zeilen und Gedanken.

Auch ich beschäftige mich gerade mit dem Buch,das Matthias geschrieben hat…..Ist es nicht oft gerade die Verzweiflung und die Suche die in uns viel NEUES öffnet??

Musste etwas schmunzeln über deinen Nachsatz, aber irgendwie im Geiste oder auch durch diesen Blog “reisen” wir ja mit Matthias und Sandra mit……

Emma,dir von Herzen alle Liebe für Dich und deinen Weg…

in Verbundenheit

Rebekka