Ein Paar umarmt sich am Meer

Versöhnung nach Konflikten oder Streit

In Gesundheit für die Seele by Matthias A. Exl23 Kommentare

Vergebung, Verzeihen oder Versöhnen! Es gibt viele Worte und Ansichten für ein wunderbares Werkzeug des menschlichen Geistes. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeit, nach einer schwierigen Lebenssituation oder Krisen wieder Frieden zu finden, indem Sie den Weg der Versöhnung aktiv gehen!

Im Leben eines Menschen geschehen oftmals unschöne Dinge. Neben all den Geschenken des letzten Jahres, erfuhr auch ich, wie schnell es geht, dass einem einst gut gesinnte Menschen die Messer wetzen und diese sich – ohne an Fakten interessiert zu sein – dem üblen Gerede hingeben. Wen interessiert schon die wahre Motivation, wenn man aufregende Schlagzeilen weiterverbreiten kann? Wer fragt schon nach, wenn der eigene Schmerz und die eigene Enttäuschung ein scheinbar legitimes Ventil finden und sich so abbauen können?

Vergangenheit ist vergangen – Frieden schließen

Viel schrieb ich im letzten Jahr über den Umgang mit Gerüchten und gab Tipps, was zu tun sei, wenn andere Menschen mit beiden Beinen fest im Leben von einem selbst stehen. In der Akutphase war der Blog auch für mich ein Mittel zur Selbstreflexion. Doch auch hier kommt letztendlich die Zeit, wo die durch Ungerechtigkeit verursachten Wunden ausgeheilt sind. Die Vergangenheit ist vergangen. Auch die Selbstreflexion ist irgendwann abgeschlossen und so meldet sich nach einer Phase der Wut wahre Ruhe. Das Gift des inneren Rufs nach Vergeltung und Abgrenzung hat das eigene System verlassen und die Identifikation mit dem Schmerz hat schon längst aufgehört zu wirken. Es mag zwar in der Gesellschaft diejenigen geben, die immer dem Gerede widmen, aber es gibt auch die, die erkannt haben, dass ihre eigenen trüben Bilder auf entweder Mutmaßungen oder wiederum verzerrten Ansichten anderer beruhten. Ja, es folgt die Phase des Aufwachens und unweigerlich folgt die Frage: „Und was jetzt?“.

Friede durch Verzeihen ist gelebte Versöhnung

Es gibt eine wunderbare Fähigkeit des Menschen, die sich Versöhnung nennt. Jedes Mal, wenn im eigenen Leben etwas Schlimmes geschieht, sollten wir diese uns innewohnende Fähigkeit nicht vergessen! Jede noch so schlimme Situation, jede noch so undenkbare Ungerechtigkeit, jedes noch so bösartige Gerede kann in seinem schmerzhaften Wirken vollständig ausgeheilt werden, wenn man sich dem Geist der Versöhnung hingibt. Der Mensch hat bei schmerzenden Erfahrungen immer die Wahl zwischen zwei Wegen:

  1. Ich bleibe in meinem Schmerz, meiner Wut und dem Ausdruck dieser verhaftet. Ein graues und grausames Bild der Vergangenheit bleibt in diesem Fall als Mahnmal der eigenen Unzufriedenheit und Undankbarkeit bestehen. In der Hand hält das stalinistisch anmutende Bauwerk den Hammer der Sprache und die Waagschale der Ungerechtigkeit, die mit selbstgerechtem Maß misst. Der Ruf nach Vergeltung, der Ausdruck des „Ich habe es immer gewusst…“ lässt das Grau noch grauer werden, selbst Floskeln der Scheinreflexion können über die bösartigen Gedanken nicht hinwegtäuschen.
  2. Ich gehe den Weg der Versöhnung, der mich letztendlich mit mir selbst ausheilt. Ich anerkenne meinen Anteil an der Situation, ich verstehe meine enttäuschte Erwartung, die letztendlich Wut erzeugte. Doch was können meine Mitmenschen wirklich für meine Erwartungen? Wo liegt hier tatsächlich das Problem? Bei dem, der die Erwartung enttäuscht oder dem, der die Erwartung hat?

Erkenntnis durch Vergebung

“Einen Menschen zu lieben bedeutet, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.” Quelle: M.F. Dostojewski

Wir alle sind Menschen. Wir alle lernen aus unseren scheinbaren Fehlern. Gibt es den, der keine Fehler macht? Gibt es den, der keine versteckten Emotionen, Zweifel oder Wünsche hat? Ich glaube nicht – es ist ein Teil des menschlichen Seins. Es mag sehr wohl sein, dass es derart verwirklichte Menschen gibt, die sich zu 100% nicht mehr mit der Form ihres Seins identifizieren(1). Bisher begegnete ich nur einer solchen Person – dies war in Indien und ich erkannte, wozu oder besser gesagt, wohin sich der Geist erheben kann.

Wenn es aber für 99,99% der Menschen nun Teil der menschlichen Natur ist, problematische aber auch wunderschöne Wahrnehmungen der Welt zu erleben, ist es so schwer, dieses einfache Recht, diese natürliche Form des Seins jedem zuzugestehen? Hat nicht jeder Mensch ein Recht darauf, seine Erfahrung zu machen, seine Meinung zu revidieren, Fehler zu machen, diese zu korrigieren, sie danach noch einmal zu korrigieren oder danach die neue gewonnene Erkenntnis zu verwerfen?

Auch interessant:  Wie treffe ich eine Entscheidung?

Ich meine „ja“. Jeder Mensch hat zu jeder Zeit, auf jede erdenkliche Art das Recht, sich in jede Richtung zu verändern.

  • Gestehe ich dieses Recht jedem Menschen zu, verschwindet auch meine Erwartung, dass irgendjemand sich in irgendeiner speziellen Art zu verhalten hat. Um diesen Prozess einzuleiten, eignet sich die Übung des Loslassens der Psychotherapeutin Phyllis Krystal oder die Arbeit mit den Zwillingseigenschaften aus dem Leitfaden zur Selbstreflexion.
  • Verschwindet meine Erwartung, wie ein Mensch zu sein hat, verschwindet ebenso die Enttäuschung, dass ein Mensch ebenso ist, wie er ist und nicht wie ich meine, dass dieser zu sein hat.
  • Verschwindet meine Enttäuschung, beginne ich klar zu sehen und den Menschen in seiner Gesamtheit und Einzigartigkeit zu erfassen.
  • Sehe ich die Einzigartigkeit, erkenne ich die Schönheit des Moments und den tiefen Sinn der Bekanntschaft.
  • Ich entwickle Dankbarkeit, einen Menschen kennen gelernt zu haben, diesen zu kennen und empfinde auch weiterhin – auch wenn es vielleicht nur in Gedanken geschieht – Freude und Dankbarkeit über die gemachte Erfahrung. Die Erfahrung hat mir gedient oder sie dient mir gerade.

Dieser Zustand, der dem Geist der wahren Versöhnung entspringt, schenkt inneren Frieden und Lebensfreude. Hierbei ist es völlig nebensächlich, ob es im Außen noch problematische Gedanken oder Gespräche über einen selbst gibt oder nicht. Ich selbst kann heute behaupten, Ruhe und Frieden gefunden zu haben und mein Geist ist dadurch frei für neue Begegnungen. Es sind dadurch aber auch Begegnungen mit alten Bekannten möglich, die vielleicht durch Selbstreflexion ebenso weit gereift sind, und es ergibt sich so eine neue Basis für Kommunikation und des Miteinanders.

Dies ist der wahre Geist der Versöhnung, der in jedem von uns als manchmal versteckte Möglichkeit innewohnt. Machen wir Gebrauch von diesem Wunder – jeden Tag auf das Neue!

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In Verbundenheit,

Graphische Unterschrift von Matthias Exl

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Rebekka Kopeinig-Shahali

Lieber Matthias, hab herzlichen Dank für diesen ewig geltenden Beitrag “Versöhnung”….Aktueller als je zuvor oder empfinde nur ich DAS so?……und wenn dann nehme ich das wohl so wahr…..ich meine damit die vielen “Brandherde” in unserer Welt, Kriege, Machtkämpfe, Anspruchserklärungen auf “Rohstoffe”usw.Generationenkonflikte………. Natürlich ist es wieder im eigenen Leben zu verstehen, und da habe ich bei mir gemerkt, DA habe ich noch einiges zu tun,innerlich, mit “unversöhnten Anteilen”….Mit der Vergangenheit,mit Geschehnissen,Familienmitgliedern,…… Nichts kann mich mehr “zurückbeamen” und alles ist vergangen…..Doch seit ich daran arbeite, auch wenns mal wieder Rückschläge gibt, so hilft ES mir sehr mit vielem “abzuschliessen” und es dann… Weiterlesen »

Angelika

Lieber Matthias, vergangen ist vergangen, es hat uns geprägt und zu dem (soweit wir es in uns zu gelassen haben) gemacht – wie du oft viel darüber geschrieben hast, sei es nun schlecht oder auch gut! Es ist so wie es ist! Die Zukunft zu bekämpfen, bzw. von uns ändern zu lassen hat wenig Sinn. Das einzig wichtige und ehrliche für uns empfinde ich im treu bleiben und offen sein. Und wenn wir im Moment vielleicht mal wütend oder zornig sind, dieses gleich rauszulassen und mitzuteilen. Ich denke, das schafft etwas mehr Friede und Ruhe, man muss dann nicht um… Weiterlesen »

Gerti Lintner

Lieber Matthias!
Es ist gut erinnert zu werden,dass es ohne Verzeihen,schwer ist, die innere Ruhe,zu finden.Viele Emotionen,erzeugen
ungute Gedanken,sowie deren Umsetzung.Sich mit dem eigenen Ich zu versöhnen,ist wohl der einzige Weg. Auch wenn
der andere Mensch davon nichts bemerkt.Ein Hinweis.zur rechten Zeit.Danke

Nanna6

Nicht nur anderen muss man verzeihen können, sondern auch sich selbst und das ist meiner Meinung nach am schwersten ! Das sind meine Gedanken zum Thema “verzeihen”
Liebste Grüße Susanne

Norbert

@Nanna6 Das sehe ich ähnlich. Aber es kann auch sein, dass uns dieses Selbstverzeihungs-Prozedere deswegen anhängt, weil wir einst mit Aussagen beschmutzt worden sind, die für uns auf gar keinen Fall zutreffen. Beispiel: Meine elterlichen Familien waren von Anfang an zweigeteilt, und eines Tages wurde mir als Kind seitens einer Verwandten erklärt, wie sehr ich zum genetisch Nachteil geraten war, da die Familie mütterlicherseits ihrer Ansicht nach aus pummeligen und hässlichen kleinen Menschen bestand. Das ist genau eine der Aussagen die ich mir jahrzehntelang im Kopf behalten habe, obwohl es völlig sinnlos ist, sich so etwas zu merken. Irgendwie nahm… Weiterlesen »

Nanna6

Hallo lieber Norbert , ja das kann auch passieren. Leider Bedenken viele Erwachsene nicht , was sie mit unbedachten Handlungen bei kleinen Menschenwesen ausrichten. Das Bedarf dann im Erwachsenenalter viel an “egoarbeit” bis das verarbeitet ist und man dann verzeihen kann.
Ganz liebe Grüße Susanne

Rebekka Kopeinig-Shahali

Lieber Norbert, zuerst mal einen guten Tag FÜR DICH HEUTE!! Habe gerade die Blogeinträge unserer Mitschreiber und Mitmenschen über das Thema Selbstverzeihung gelesen, und musste drüber nachdenken….. Da tauchen in vielen Leben auch in meinem solche “Kernsätze” auf. Ja,diese Sätze die man in der Kindheit dann oft gesagt bekommt,sind dann “unbewusst” verinnerlicht geworden…. Als ich so mitten in meinem 12 Lebensjahr “herumschwirrte”hatte auch meine Mutter einmal eine unbedachte Bemerkung über meine Figur gemacht…. Ich war damals unglaublich schüchtern und verletzlich,und war drüber sehr betroffen.Ich fand mich überhaupt nicht schön….. Nur die ANDEREN………… Wobei das mitten in der Pubertät eh zum… Weiterlesen »

Norbert

Einen schönen Tag, Rebekka! Ja, also das freut mich total dass du nun eine Arbeitsstelle gefunden hast, und noch besser… dass ich Dich moralisch ein wenig unterstützen konnte ist fantastisch!! Ich habe Deine Sätze gelesen und weiss schon… Es ist nur so, dass Begriffe wie immer sehr persönlich eingeordnet werden. Für mich ist die Schönheit die von innen kommt ein Verwandlungsprozess und zwar von Geburt an, mit achtsamer Handlung der Eltern, oder erst später aus eigener Kraft. Sich irgendwo an ein bestehendes System anzuhängen, weil die Eigenliebe fehlt, ist wohl eine klassische Vorgehensweise vieler, vieler Menschen. Es lässt sich sicher… Weiterlesen »

Rebekka Kopeinig-Shahali

Lieber Norbert, danke dir für deine Antwort. Es ist zwar schon oder “erst” 22:00 aber ich antworte nun bevor ich ins “Land der Träume” gleite……Ich bin DA ganz bei dir,was du über Persönlichkeitsstärkung schreibts,die wir schon unseren Kindern “angedeihen” lassen können oder sollten….Wenn wir können………. .ABER dazu brauchts doch auch wieder DAS Bewusstsein und das Wollen der Eltern oder Gesellschaft oder? Thema Guru: Sind das nicht auch oft,oft Menschen die zuerst auf der Suche nach sich selber waren?? Ich halte auch nichts davon blind und hörig ALLES eins zu eins zu nehmen was ein anderer Mensch, als “richtig” oder “wahr”… Weiterlesen »

Norbert

Liebe Rebekka, Ja, “Persönlichkeit stärken” kann naturgemäß auch bedeuten, die eigenen Verhaltensmuster zu übertragen, weil diese so als “gut” und “richtig” angesehen werden. DAS Bewusstsein aber entwickelt sich meiner Meinung nach aus einer alltäglichen, allgemeinen Beobachtung heraus, die Hand in Hand geht mit einer gewissen Selbstanalyse. Das bedeutet: Was geschieht in diesem Moment in dem ich n i c h t vorschnell handele. Das kann binnen Sekunden eine Situation völlig verändern. Das “Wollen der Gesellschaft” hingegen entspricht wieder diesem Bild der Masse die unbewusst in alle Richtungen drängt. Wäre diese Masse eine bewusste Menge, könnte von “Wollen” keine Rede sein.… Weiterlesen »

Gerti Lintner

Hallo Norbert ! Durch unbedachte Aussagen ,leiden Kinder noch Jahre.Es setzt sich in der Seele ,sowie in Gedanken fest.
Doch diese Wunden brauchen Zeit für Heilung.Verzeihen ist wichtig,für sich selbst,auch wenn es der Verursacher,nicht
erfährt.oder auch schon gegangen ist.Die Auslöser durch eigene Probleme,führen ja auch zu dem negativen Verhalten.
Lieben Gruß,von Gerti

Norbert

Hallo Gerti, Ich denke, dass verschiedene Prozesse oft nur auf ganz individuelle Art gelöst werden. Vielleicht können viele Menschen vorgegebene Methoden nicht so gut annehmen, weil jede(r) ganz unterschiedlich auf Impulse reflektiert. Vielleicht ist der Begriff “Verzeihen” obsolet, wenn er per definitionem so verwendet wird wie ein Werkzeug, mit dem ein Umstand “repariert” wird. Da unsere Sprache (für die Gefühlswelt) eng begrenzt ist, gibt es viele Missstände aufgrund der Bedeutung von Aussagen, obwohl sie in ihrer Ausdrucksweise eigentlich völlig klar sind. Ich persönlich kann mit dem Wort Verzeihen wenig anfangen, wohl aber mit der Vorstellung, dass viele Dinge so sind… Weiterlesen »

Norbert

P.S.: Ich wollte noch fertigschreiben, musste aber unterbrechen…

Norbert

So, um das Ganze abzurunden, wollte ich noch mal loswerden, dass in einer Bewegung oder im Evolutionsprozess vor sich hindrängelnder, quäkender Massen (mit einer für sich selbst beanspruchten Syntax) ein “Verzeihung” irgendwie lustig anmutet. Wohl ist es auf unserer Ebene etwas sehr essentielles mit strukturellen Lauten umzugehen, um diesen Prozess des Werdens und Gehens mit Worten zu unterstreichen, aber im Gesamtkonzept IST es einfach so wie es ist, unbeachtet einzelner “Laute” biogenetischer Formen. All jenen die denken, meine Ausführungen sind Kauderwelsch, oder absoluter Blödsinn, sei gesagt, das ist völlig in Ordnung. Schließlich knüpfe ich damit wieder an die ersten Zeilen… Weiterlesen »

Rebekka Kopeinig-Shahali

Lieber Norbert, danke dir für deine Gedanken!! Bin gerade seelenruhig mit MIR allein, und geniesse diesen ZUSTAND!! Ich bin momentan in dieser Lebensphase,wo ich oft “zurückblicke” und nun für MICH erkenne, Mensch, ES darf DIR gut gehen!! Hat nun nichts mit Versöhnung und Konflikten direkt zu tun, wobei ICH für mich feststelle,das auch dieses sich selber annehmen schon etwas mit der eigenen Versöhnung zu tun hat….. Ich spreche hier wieder nur für mich,denn wie wir wissen sind wir alle anderst “gestrickt”………..Und das ist ja auch gut so!! Ich geniesse auch diesen Umstand, an diesem Blog mit so vielen unterschiedlichsten Sichtweisen… Weiterlesen »

Norbert

Liebe Rebekka, Zuallererst möchte ich mich auch bei Dir ganz herzlich bedanken für Deine erfrischenden Beiträge 🙂 Es tut gut, in aller Ruhe und Frieden miteinander zu plaudern, wenn auch “nur” über die Plattform. Dabei kann ich gar nicht sagen, dass mir sonst langweilig ist, im Gegenteil, ich mache das immer irgendwie zwischendurch, weil ansonsten kaum Zeit bleibt. Diese “Insel” aber schaffe ich mir gerne, denn sie ist erholsam, fließend, philosophisch… entspannend… À propos Beobachtungen. Wir sind alle Beobachter. Aber “schauende” Beobachter sind etwas Anderes als “sehende” Beobachter. Ich glaube auch, dass viele Leute etwas sehen, oh ja. Aber es… Weiterlesen »

Rebekka Kopeinig-Shahali

Lieber Norbert,

ich danke auch dir für deine Antwort. Ja, ES ist eine Insel geworden zum Verweilen,zum Zuhören,zum von der “Seele “schreiben….Wie können jederzeit in die Fluten springen oder in ruhigeren Gewässern “tümpeln”….

Es kann nicht langweilig werden, weil das Leben ja ein ständig verändernder Prozess ist,egal WO wir stehen, WER wir sind………..
Auch wenn wir uns nicht sehen, so sind wir doch stark verbunden…Weil wir uns öffnen und vertrauen!!

Deinem letzten Satz kann ich nichts mehr anfügen!!! SO IST ES!!!

umarme Dich und habe einen wunderbaren Tag,HEUTE und JETZT

herzlich

Rebekka